Über mich

Ich bin Jahrgang ’89, studierte Germanistin und lebe und arbeite mit Herzblut in meiner Heimatstadt Köln.

Digital = normal?

Seit ich denken kann, schreibe ich und stehe auf Bühnen. Seit meinem 16. Lebensjahr gebe ich mein Wissen über gute Geschichten, Moderationstechniken und Gruppenleitungen in Workshops weiter. Nun, da es endlich auch viele tolle Online-Angebote von Organisationen gibt, biete ich ebenfalls Weiterbildungen dazu an. Mein Ziel ist es nämlich, wunderbare Organisationen dabei zu unterstützen, nicht nur technisch einwandfreie, sondern mehr gut gelaunte und produktive Online- Veranstaltungen und Teamsitzungen anzubieten. Diese Menschen wollen die Welt verändern, in der sie leben – von mir kriegen sie mehr als karge Videomeetings.

Alle Themen sind Jugendthemen!
Seit meiner frühen Jugend arbeite ich mit jungen Menschen. Wie sie die Welt sehen, wie sie sich einbringen wollen in Politik und Gesellschaft, welche Neugierde sie für Medien haben – all diese Dinge begeistern mich. Ich liebe es, sie und ihre Positionen auf die Bühne und ins Gespräch zu bringen.

Als freie Moderatorin bin ich seit meinem 16. Lebensjahr mit Leib und Seele Vermittlerin zwischen Politik und Jugend. In zahlreichen Podiumsdiskussionen zwischen Politiker_innen der Kommunal-, Landes-, Bundes- oder Europaebene ging es darum, wie junge Menschen mehr Einfluss auf die Welt nehmen können, in der sie leben. Ganz grundsätzlich geht es mir immer darum, Wege zu finden, junge Menschen zu beteiligen und erwachsenen Menschen diese Wege der Beteiligung aufzuzeigen.

Räume und Augenhöhe für Alle
Ich liebe es, Veranstaltungen und Organisationen zu begleiten, die sich auf den Weg machen, die ausgetrampelten Pfade von Diskriminierung zu verlassen und mutig Wege zu finden in eine Zukunft für Alle. Deswegen bin ich Mitglied im Awareness-Team von Pamoja Afrika e.V. und begleite in dieser Rolle Organisationen dabei, diskriminierungssensible Veranstaltungen umzusetzen.

Diskriminierungssensible Veranstaltungen – Warum?

Organisator_innen diskriminierungssensibler Veranstaltungen tun viele Dinge, die uns alle weiterbringen und die in ein paar Jahren total normal sein werden (finally!). Sie bauen z.B. Barrieren ab für Menschen mit Behinderungen. Sie sind sich bewusst, dass sie Verantwortung tragen, wenn im Rahmen ihrer Angebote Rassismen reproduziert werden, die Schwarze Menschen, Indigene Menschen und Menschen of Color verletzen. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass Menschen aus der LSBTIQ+ Community beteiligt sind und z.B. Regenbogenfamilien oder Transidentität als valide Lebensrealitäten vorausgesetzt werden und vorkommen.
Und das Wichtigste: Organisator_innen diskriminierungssensibler Veranstaltungen verhandeln Themen miteinander statt übereinander. Von der Idee bis zur Abschlussdiskussion.

Ehrenamt = bestes Amt
Nach der Teilnahme am Nachwuchsjournalistentraining „News4U“ der ev. Kirche im Rheinland e.V. im zarten Alter von 16 Jahren war der Groschen endgültig gefallen. Texte schreiben, Radio machen, moderieren – das ist meine Welt!
Mit Begeisterung war ich dann vier Jahre lang im Vorstand der Jugendpresse Rheinland e.V. und habe hier gemeinsam mit einem starken Team aus jungen Medienschaffenden unzählige Workshops mit Jugendlichen zum Thema Medien konzipiert, organisiert und durchgeführt. Als ausgebildete Juleica-Trainerin konnte ich Jugendliche in die Rolle bringen, schnell selbst Verantwortung zu übernehmen und Medienworkshops, z.B. an Schulen im Rahmen des Schülerzeitungsprojekts “Mobile Medienakademie” zu geben. Es folgten zahlreiche Projekte wie die Koordination des Jugendforums NRW auf der Computerspielemesse gamescom oder die Konzeption und Durchführung der Willkommenskultour durch Deutschland.

Mir liegt das Arbeiten an großen Ideen, mich begeistert das Detail dabei jedoch ebenso wie die Metaebene. Bei den Veranstaltungen, die ich begleite, bringe ich mich aktiv in die Planung ein, gebe konstruktives Feedback und bin auf die Veranstaltung selbst inhaltlich bestens vorbereitet.